Bodegas Terrasgauda, S. A.

Die Weinkelterei und ihre Rebsorten

Das Weinanbaugebiet befindet sich in einer sehr privilegierten Landschaft entlang des Tals von O Rosal, ganz in der Nähe der Flußmündung des Río Miño durch das Gebiet von A Guarda.

Die Weinberge liegen in einer Höhe zwischen 50 und 150 m über dem Meeresspiegel, sie genießen hier ein außergewöhnlich gutes Mikroklima, das sich durch milde Temperaturen auszeichnet mit Durchschnittswerten von 15º C im Jahr, sehr seltenen Frösten und reichlich Niederschlag.

Dieses Mikroklima gewährleistet einen hervorragenden Reifeprozeß, einen hohen Zuckeranteil und einen niedrigeren Säuregehalt, verglichen mit weiter nördlich des Anbaugebiets mit der Herkunftsbezeichnung Rías Baixas gelegenen Zonen, die mehr unter Klimaschwankungen zu leiden haben, was sich natürlich auch in einer weniger hohen Qualität niederschlägt.

Die 72 Hektar große Weinanbaufläche wird im Spalier angebaut, die Beschneidung nach der Methode "Sylvoz" durchgeführt, und der Pflanzabstand beträgt 3,5 x 2,5 m.

Die Traubenvarietäten sind autochthone Rebsorten: Albariño 70%, Loureiro 15%, Caiño Blanco 10% und Treixadura 5%.

Diese edlen Rebsorten werden in sehr moderner Weise angebaut, wobei jedoch die lokale Tradition berücksichtigt wird. Das Resultat sind Jahr für Jahr äußerst beachtliche Weinlesen von hoher Qualität, was auch auf den Einfluß des außergewöhnlichen Zusammenspiels von Klima und Boden zurückzuführen ist.

Die klimatischen Bedingungen des Jahres 2006 waren gekennzeichnet durch eine starke Trockenheit, während des Frühlinges und des Sommers; die Niderschlagsmessungen in unserer Station waren wirklich niedrig und wurden von einer intensiven Kälte begleitet, welche sich günstig auf die Weinreben auswirkte.

Der Beginn des Frühjahrs brachte die so nötigen Regenfälle, obwohl die spätere Trockenheit und die hohen Temperaturen, wie auch in der meisten Zeit des Sommers, das Blühen und Wachsen aller Sorten begünstigten.

Am Ende der Reifezeit, das heißt, in den letzten zwei Wochen Ende September bzw. Anfang Oktober wurde der Wein durch die große Zahl an Sonnenstunden, hohe Temperaturen und das praktische Fehlen von Niederschlägen gekennzeichnet, was ein ausgeglichenes Gleichgewicht zwischen Säure und Zuckergehalt der Trauben bewirkte. Dies führte zu einer stufenförmigen Reifung der verschiedenen Sorten, was wiederum die Ernte nach Anbauflächen erleichterte.

Momentan sind wir im Begriff, 20 neue Hektar zu bepflanzen, was uns gestattet, zusammen mit den bereits vorhandenen Weinanbaugebieten und den eigenständigen 68 Hektar unsere Gesellschafter über insgesamt 160 Hektar eigenes Weinanbaugebiet zu verfügen.

Da wir ein besonderes Interesse daran haben, den Umweltschutz zu fördern und unseren eigenen Beitrag dazu zu leisten, verwenden wir biologische Methoden nach den Richtlinien des integrierten Anbaus an, wodurch die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln stark eingeschränkt ist. Aufgrund dieser Maßnahmen erzielen wir einen qualitativ hochwertigeren Rohstoff und vermeiden gleichzeitig nicht erwünschte Rückstände in den Trauben.

Die Philosophie der Weinkelterei liegt in der Herstellung einzigartiger Weine ganz außergewöhnlicher Identität, um die Forderung nach höchster Qualität zu gewährleisten.

Damit wir dieses Ziel erreichen, befolgen wir die nachstehenden Grundsätze:

Fortlaufende Pflege und Kontrolle des Weinbergs während der gesamten Wachstumsperiode.

Die Herstellung der Weine wird immer nach Rebsorten getrennt.

Beim Gärprozeß verwenden wir den Bodensatz und verzichten auf den Zusatz nicht autochthoner Hefesorten.

Wir verwenden modernste Technologie und fortschrittlichste Ausstattung, der Herstellungsprozeß verläuft wie folgt:

Wenn der optimale Reifegrad erreicht ist, werden die einzelnen Rebsorten gelesen, dies geschieht von Hand und nach Varietäten getrennt. Danach bringen wir die Trauben in Kisten, die nicht mehr als 20 kg Fassungsvermögen haben dürfen, in die Weinkelterei, wobei äußerste Sorgfalt auf die Unversehrtheit der Reben gelegt wird.

In der Weinkelterei beginnt dann die Weiterverarbeitung mit Auspressen und Entstielen der Reben, wobei die Weinbeeren leicht gequetscht werden, gleichzeitig der Kamm entfernt wird, um einen grasartigen Geschmack des Weines zu vermeiden.

Dann werden die gelesenen Trauben durch ein Rohrsystem in das Mazerierbecken befördert, wo bei einer Temperatur von 8 bis 10 Grad Celsius der Most zusammen mit den Schalen eine bestimmte Zeit bleibt, wodurch sich das delikate Aroma der einzelnen Varietäten entwickelt und die Komponenten entstehen, die die Struktur des Weines bilden und definieren.

Danach extrahieren die pneumatischen Membranpressen, die mit niedrigem Druck arbeiten, langsam den Most, der nach dem Abschlämmen oder dem Entfernen von Unreinheiten auf statische Weise bei einer kontrollierten Temperatur von 17 bis 18 Grad Celsius einem Gärprozeß unterzogen wird, bis die Fermentierung beendet ist und der Wein entsteht.

Wir verwenden keine Fremdhefen, wir selektieren aus dem "Bodensatz" die natürlichen und autochthonen Hefearten, die aus unseren Weinstöcken stammen.

Wir bestimmen jedes Jahr die "coupage", die ideale Mischung der verschiedenen Weinsorten, um sicherzustellen, dass die Weine jeder neuen Lese den Merkmalen der edlen Tropfen früherer Erntejahre entsprechen.

Nach der "coupage" werden die Wein kalt stabilisiert, amikrobisch gefiltert und schließlich im geeignetsten Moment in inerter Atmosphäre in Flaschen abgefüllt.

Mit unserem Treber stellen wir weiße Branntweine her, ebenso Kräuter- und Kaffeelikörschnäpse.

Wir haben uns nach der ISO 9002- Norm ein Qualitätszertifikat verdient für die Anbau- und Lesemethoden unserer eigenen Weinstöcke und die Elaboration und Kommerzialisierung unserer Weine.

 

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