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- Rahn:
- Gewöhnlich bezeichnet man damit einen durch Luft- oder Wärmezufuhr vorzeitig
gealterten Wein.
- Rassig:
- Frisch, glänzende Farbe, sauberes Aroma und kraftvoll.
- Rauh:
- Ein Wein mit zuviel Gerbsäure.
- Reblaus:
- Der grösste Feind der Rebe. Rettung vor dem Befall mit Reblaus (Phylloxera
vatatrix) war nur durch das Aufpfropfen einheimischer Reben auf reblausfeste
amerikanische Reben möglich.
- Rebstock:
- Pflanze. Weinstock, aus dem die Ranken wachsen.
- Reduzierung:
- Flaschengärungsverfahren, bei dem der Wein nur den im Gefäss vorhandenen
Sauerstoff verbraucht und langsam reift. Wenig Oxidation. Trägt zur Verfeinerung
des Weines bei.
- Reif:
- Wein, der seine Reifung in der Flasche zufriedenstellend abgeschlossen hat.
- Reife Schale:
- Ein Aroma, ähnlich dem einer zwischen den Fingern zerquetschten roten Traube
oder auch der Geruch, der bei einer grossen Menge gepresster Trauben entsteht.
- Rein:
- Ohne jeglichen Makel.
- Reserva:
- Zeichnet lange gereifte Weine aus.
- Restsüsse:
- Der nicht in Alkohol und Kohlensäure verwandelte Traubenzucker, entweder
bei sehr hohem Zuckergehalt des Mostes oder durch künstliches Stoppen.
- Rezent:
- Ein frischer, voller Wein mit einer schönen Säure.
- Rhôneweine:
- Alle französischen Weine, die an den Ufern und Hängen der Rhône
ungefähr zwischen Vienne (südlich von Lyon) und Arles wachsen, darunter
so berühmte wie der Chateauneuf-du-Pape, Hermitage, Lirac und Tavel.
Die Qualität der großen Bordeaux und Burgunder erreichen die Rotweine
nicht. Die Rosés sind empfehlenswert, die Weißweine drittklassig.
- Riesling:
- Die vielleicht edelste Weissweintraube, in Deutschland besonders bevorzugt
trotz ihrer späten Reife und Neigung zu Fäulnis bei nassem Herbstwetter.
Verlangt als Boden Schiefer oder verwittertes Urgestein.
- Rioja:
- Bekannter spanischer Wein aus dem Tal des Rio Oja, eines Nebenflusses des
Ebro. Grösstenteils aus spanischen Trauben gewonnen und manchmal von
hoher Qualität.
- Roséweine:
- Aus Rotweintrauben gewonnen, die ohne Schalen vergären, wodurch die charakteristische
Färbung entsteht.
- Rosinengeschmack:
- Aromen, die an Rosinen erinnern; bei Weinen, die aus überreifen Trauben
hergestellt wurden.
- Rotling:
- Fruchtiger, leichter Rotwein, bei dessen Gärung die Schalen der Trauben
kurz mazeriert wurden. Zum baldigen Verbrauch bestimmt. Englische Weinliebhaber
nennen den Bordeaux-Rotwein “Clarete”.
- Rotling:
- Im Spanischen auch “borde” oder “orilla”. Verglichen mit der Glasmitte eine
weniger intensive Farbe des Weines. Handelt es sich dabei um die letzte Lese,
dann ist der Wein violett oder himbeerfarben, länger gereifte Weine sind granatrot,
bei einer über 5 Jahre langen Flaschengärung nehmen sie eine ziegelähnliche
Farbe an.
- Ruländer:
- Auch Grauer Burgunder oder (im Elsass) Tokajer genannt. Stammt von der burgundischen
Pinot gris ab. Liefert gute und gehaltvolle Weine, vor allem am Kaiserstuhl
und in der Ortenau.
- Rund:
- Ausgewogener Wein, bei dem sämtliche Inhaltsstoffe harmonisieren: Pigmente,
Primär- und Sekundäraromen, Farbe, Geschmack und charakteristischer Geruch.
- Ruwer:
- Nebenflussder Mosel, nördlich von Trier mündend. Die Spitzenweine
gehören wie die der Saar zu den besten deutschen Weissweinen.