Glossar

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Buchstabe K

 

 

Kabinett:
Ursprünglich ein Wein, den sich regierende Herren für ihr Cabinet bestellten. Heute nach dem Weingesetz von Juli 1971 etwas vage Bezeichnung für Weine, die in einem einzigen Bereich geerntet wurden, einen gesetzlich festzulegenden Alkoholgehalt besitzen und nicht gezuckert sind.

Kadarka:
Rotweintraube in Ungarn und in den Balkanländern.

Kaiserstuhl:
Zusammen mit dem Tuniberg bekanntes badisches Weinbaugebiet auf vulkanischem Boden mit dicker Lössschicht westlich von Freiburg, berühmt vor allem durch seine Ruländer und Weissherbste (Roséweine).

Kalterer See:
Alle Weine, die zwischen Bozen und der Salurner Klause in Südtirol wachsen, dürfen so genannt werden. Da' Weinbaugebiet ist mit 4400 Hektar grösser als das der Nahe.

Kaltmazeration:
Technik zur Anreicherung mit Primäraromen bei Weissweinen. Die Schalen bleiben im Most und der Gärprozess wird durch Kaltanwendung verhindert.

Kamm:
Holziger oder grüner Teil der Rebe, Stiel, an der die Traube hängt.

Karamelisiert:
Duft nach gebräuntem Karamell, oft ein Kennzeichen für lange gereifte Weine: Reservas und Gran Reservas.

Karbonisierter Wein:
Minderwertiger Schaumwein, künstlich mit Kohlensäure versetzt.

Kirchenfenster:
Ölige Spuren am Glasrand, die ein Wein mit grossem Alkohol-, Zucker- und Glyzeringehalt beim Austrinken hinterlässt.

Kirsch:
Häufig zur Kennzeichnung der Farbe erwähnte Frucht. Gewöhnlich ist die Farbe kirsch dunkel und fast schwarz, wenn man sie “picota” nennt.

Klebrig:
Pappigsüsser, dicklicher Geschmack.

Kohlensaure Mazeration:
Eine bei der Herstellung von Rotwein angewandte Technik, bei der die Trauben einem enzymischen, intrazellularen Gärungsprozess unterzogen werden. Dieses Verfahren dient zur Gewinnung junger,leichter und aromatischer Weine.

Konditoreiaroma:
Duftnuance zwischen süssem und Röstaroma, gewisse an Vanille und karamelisierten Zucker erinnernde Anklänge, die charakteristisch für frisch gebackene Süsswaren sind. Daran erkennt man lange in Eichenfässern gereifte Weine, die durch Oxydationsgärung entstanden sind und auch den charakteristischen Geruch der Eichenfässer angenommen haben.

Kork:
Flaschenverschluss. Bei der Weinprobe: Unangenehmer Geschmack und Geruch, der bei Weinen auffällt, deren Korken verdorben sind.

Korkbrand:
Der in den Flaschenkorken eingebrannte Name des Weingutes oder Abfüllers ist noch keine Gütegarantie. Früher durfte »Korkbrand« auf den Etiketts, in Weinkarten und Preislisten nur angegeben werden, wenn es sich um Naturweine handelte. Heute ist ein etwaiger Korkbrand ohne jeden Aussagewert.

Körper:
Konsistenz, Exraktstoffe, Substanz und Struktur des Weines.

Krone:
Figur, gebildet von den Perlen eines guten Schaumweines oder Cavas beim Aufsteigen im Glas.

Kurz:
Weine, die keinen »Abgang« haben, die mit dem Gaumen nicht mehr geschmeckt werden.

 

 

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